Notfallkontaktliste Vorlage (Word & PDF)
Kostenlose Notfallkontaktliste für Angehörige, Ärzte und wichtige Ansprechpartner – mit Telefonnummern, Versicherungen, medizinischen Hinweisen und Notfallinformationen.
Vorlage herunterladen
Mit unserer kostenlosen Notfallkontaktliste Vorlage kannst du wichtige Ansprechpartner und Informationen für einen medizinischen, familiären oder organisatorischen Notfall übersichtlich an einem Ort festhalten. Die Vorlage enthält Bereiche für Angehörige, Hausarzt und Fachärzte, Pflege- und Betreuungspersonen, Krankenkasse, wichtige medizinische Angaben, Dokumente, Schlüssel, Haustiere und weitere Notfallkontakte.
Eine gut ausgefüllte Notfallkontaktliste kann Angehörigen, Betreuungspersonen oder Helfern dabei helfen, wichtige Personen schnell zu erreichen und grundlegende Informationen zu finden, ohne erst Telefonnummern oder Unterlagen zusammensuchen zu müssen.
Die Vorlage steht als Word- und PDF-Datei zur Verfügung. Die Word-Version lässt sich am Computer individuell bearbeiten. Die PDF-Version eignet sich zum Ausdrucken und handschriftlichen Ausfüllen.
Was ist eine Notfallkontaktliste?
Eine Notfallkontaktliste ist eine kompakte Übersicht über Personen und Stellen, die im Notfall schnell erreichbar sein sollen.
Typische Angaben sind:
- persönliche Kontaktdaten,
- erste Notfallkontaktperson,
- zweite Notfallkontaktperson,
- Hausarzt,
- Fachärzte,
- Pflegedienst oder Betreuung,
- Krankenkasse,
- weitere Versicherungen,
- wichtige medizinische Hinweise,
- Aufbewahrungsort wichtiger Dokumente und
- Informationen zu Wohnung, Haustieren oder Schlüsseln.
Wofür kann eine Notfallkontaktliste verwendet werden?
Eine solche Liste kann in vielen Situationen hilfreich sein.
Zum Beispiel:
- bei einem medizinischen Notfall,
- nach einem Unfall,
- bei einem Krankenhausaufenthalt,
- wenn Angehörige kurzfristig übernehmen müssen,
- bei Pflegebedürftigkeit,
- bei längerer Abwesenheit,
- wenn eine Betreuungsperson wichtige Kontakte benötigt oder
- als Bestandteil eines persönlichen Notfallordners.
So verwendest du die Notfallkontaktliste Vorlage
- Datei herunterladen: Wähle Word zum Bearbeiten oder PDF zum Ausdrucken.
- Eigene Daten ergänzen: Trage Name, Geburtsdatum, Anschrift und Telefonnummer ein.
- Hauptkontakt bestimmen: Nenne die Person, die im Ernstfall zuerst kontaktiert werden soll.
- Ersatzkontakt ergänzen: Hinterlege mindestens eine weitere erreichbare Person.
- Ärzte eintragen: Ergänze Hausarzt und wichtige Fachärzte.
- Versicherungen ergänzen: Trage Krankenkasse und gegebenenfalls weitere relevante Versicherungen ein.
- Medizinische Hinweise eintragen: Notiere wichtige Erkrankungen, Allergien oder Medikamente in kompakter Form.
- Dokumente vermerken: Notiere, wo Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht oder andere wichtige Unterlagen liegen.
- Liste gut aufbewahren: Lege sie an einem Ort ab, den Angehörige oder Vertrauenspersonen kennen.
- Regelmäßig aktualisieren: Prüfe Telefonnummern und Ansprechpartner in regelmäßigen Abständen.
Beispiel für eine Notfallkontaktliste
Person: Erika Beispiel
1. Notfallkontakt: Anna Beispiel – Tochter – 0171 1234567
2. Notfallkontakt: Thomas Beispiel – Bruder – 0160 9876543
Hausarzt: Dr. Max Muster – 089 123456
Krankenkasse: Muster Krankenkasse
Wichtiger Hinweis: Penicillinallergie
Vorsorgedokumente: im Notfallordner im Arbeitszimmer
Wer sollte als erster Notfallkontakt eingetragen werden?
Als erster Notfallkontakt sollte möglichst eine Person ausgewählt werden, die:
- gut erreichbar ist,
- die persönliche Situation kennt,
- im Ernstfall schnell reagieren kann,
- wichtige Angehörige kennt und
- weiß, wo zentrale Dokumente aufbewahrt werden.
Das kann beispielsweise ein Ehepartner, Lebenspartner, erwachsenes Kind, Geschwisterteil oder eine andere Vertrauensperson sein.
Zweiten Notfallkontakt ergänzen
Eine einzelne Telefonnummer reicht nicht immer aus.
Der erste Ansprechpartner könnte beispielsweise:
- selbst erkrankt sein,
- auf Reisen sein,
- nicht erreichbar sein oder
- sein Telefon nicht bei sich haben.
Deshalb ist es sinnvoll, mindestens einen zweiten Notfallkontakt einzutragen.
Mehrere Angehörige aufführen
Wenn mehrere Angehörige im Ernstfall informiert werden sollen, können sie mit Verhältnis und Kontaktdaten einzeln aufgeführt werden.
Eine sinnvolle Reihenfolge kann beispielsweise sein:
- Ehepartner oder Lebenspartner
- erwachsene Kinder
- Geschwister
- enge Freunde
- weitere Angehörige
Hausarzt in die Notfallkontaktliste aufnehmen
Der Hausarzt ist häufig eine der wichtigsten medizinischen Kontaktstellen.
Sinnvolle Angaben sind:
- Name der Praxis,
- Name des Arztes,
- Telefonnummer,
- Anschrift und
- gegebenenfalls besondere Erreichbarkeitsinformationen.
Fachärzte ergänzen
Bei chronischen Erkrankungen oder laufenden Behandlungen können auch Fachärzte wichtig sein.
Zum Beispiel:
- Kardiologe,
- Neurologe,
- Onkologe,
- Psychiater,
- Orthopäde,
- Diabetologe oder
- andere behandelnde Fachärzte.
Kardiologie: Dr. Anna Muster
Praxis: Kardiologie Musterstadt
Telefon: 089 12345678
Pflegedienst und Betreuungspersonen
Bei Pflegebedürftigkeit sollten zusätzlich Pflegedienst, Pflegeperson oder andere regelmäßig beteiligte Personen eingetragen werden.
Hilfreich sind beispielsweise:
- Name des Pflegedienstes,
- Telefonnummer,
- Ansprechpartner,
- Betreuungszeiten und
- gegebenenfalls besondere Hinweise.
Krankenkasse eintragen
Auch die Krankenkasse kann im Notfall oder bei einem Krankenhausaufenthalt relevant sein.
In der Liste können deshalb folgende Angaben hinterlegt werden:
- Name der Krankenkasse,
- Versichertennummer,
- Servicetelefon und
- gegebenenfalls zuständige Geschäftsstelle.
Die Versichertennummer muss nicht zwingend auf einer offen zugänglichen Liste stehen. Wer die Liste öffentlich sichtbar aufbewahrt, kann sensible Angaben auch weglassen und stattdessen nur den Aufbewahrungsort der Versicherungskarte notieren.
Weitere Versicherungen
Je nach persönlicher Situation können zusätzlich wichtig sein:
- private Krankenversicherung,
- Pflegeversicherung,
- Unfallversicherung,
- Auslandskrankenversicherung,
- Reiseversicherung oder
- andere relevante Versicherungen.
Medizinische Informationen auf der Notfallliste
Eine Notfallkontaktliste kann zusätzlich kurze medizinische Hinweise enthalten.
Zum Beispiel:
- Allergien,
- Unverträglichkeiten,
- chronische Erkrankungen,
- regelmäßig benötigte Medikamente,
- Implantate oder
- andere besonders wichtige Informationen.
Die Liste sollte dabei übersichtlich bleiben. Für umfangreiche Medikamentenangaben ist ein eigener Medikamentenplan besser geeignet.
Medikamentenplan separat führen
Wer regelmäßig mehrere Medikamente einnimmt, sollte Dosierungen und Einnahmezeiten nicht nur in einer kurzen Notfallkontaktliste dokumentieren.
Unsere Medikamentenplan Vorlage bietet dafür eine ausführlichere Übersicht.
Medikamente: siehe aktueller Medikamentenplan im Notfallordner.
Allergien deutlich kennzeichnen
Besonders wichtige Allergien oder Unverträglichkeiten sollten deutlich sichtbar eingetragen werden.
Dazu können beispielsweise gehören:
- Medikamentenallergien,
- Latexallergie,
- Kontrastmittelreaktionen oder
- andere medizinisch bedeutsame Unverträglichkeiten.
Blutgruppe auf der Notfallliste
Manche Menschen möchten ihre bekannte Blutgruppe ebenfalls vermerken.
Im medizinischen Notfall verlassen sich Kliniken bei notwendigen Bluttransfusionen jedoch nicht allein auf eine private Notiz. Erforderliche Blutgruppenbestimmungen und Verträglichkeitsprüfungen werden nach den medizinischen Anforderungen durchgeführt.
Eine private Angabe kann daher lediglich eine zusätzliche Information sein.
Patientenverfügung vermerken
Falls eine Patientenverfügung vorhanden ist, sollte auf der Notfallkontaktliste vermerkt werden, wo sie zu finden ist.
Patientenverfügung: vorhanden
Aufbewahrungsort: blauer Vorsorgeordner im Arbeitszimmer
Eine eigene Vorlage findest du unter Patientenverfügung Vorlage.
Vorsorgevollmacht auf der Liste angeben
Auch eine vorhandene Vorsorgevollmacht kann auf der Notfallliste erwähnt werden.
Sinnvoll sind beispielsweise:
- Name der bevollmächtigten Person,
- Telefonnummer und
- Aufbewahrungsort des Dokuments.
Für eine entsprechende Vollmacht steht unsere Vorsorgevollmacht Vorlage zur Verfügung.
Betreuungsverfügung ergänzen
Falls eine Betreuungsverfügung vorhanden ist, kann ebenfalls angegeben werden, wo sich das Dokument befindet und welche Vertrauensperson darüber informiert ist.
Eine passende Vorlage findest du unter Betreuungsverfügung Vorlage.
Wichtige Dokumente auflisten
Die Notfallkontaktliste kann außerdem darauf hinweisen, wo wichtige Unterlagen zu finden sind.
Beispiele:
- Personalausweis oder Reisepass,
- Versicherungskarte,
- Patientenverfügung,
- Vorsorgevollmacht,
- Betreuungsverfügung,
- Medikamentenplan,
- Pflegeunterlagen,
- Versicherungsverträge oder
- andere wichtige Dokumente.
Notfallkontaktliste und Notfallordner kombinieren
Die Kontaktliste eignet sich besonders gut als erste Seite eines umfassenderen Notfallordners.
Während die Notfallkontaktliste schnell die wichtigsten Ansprechpartner zeigt, kann ein Notfallordner zusätzlich enthalten:
- Vorsorgedokumente,
- Versicherungen,
- Bank- und Vertragsübersichten,
- medizinische Unterlagen,
- Immobilieninformationen,
- Fahrzeugunterlagen und
- weitere persönliche Dokumente.
Dafür kannst du unsere Notfallordner Checkliste verwenden.
Schlüssel und Wohnungszugang
Wenn Angehörige oder andere Vertrauenspersonen im Notfall Zugang zur Wohnung benötigen, kann die Liste einen entsprechenden Hinweis enthalten.
Beispielsweise:
- wer einen Ersatzschlüssel besitzt,
- bei wem ein Schlüssel hinterlegt ist oder
- welche Person im Notfall Zugang organisieren kann.
Ersatzschlüssel: bei meiner Tochter Anna Beispiel
Telefon: 0171 1234567
Keine Zugangscodes oder Passwörter offen eintragen
Sensible Zugangsdaten sollten nicht auf einer frei zugänglichen Notfallkontaktliste stehen.
Dazu gehören beispielsweise:
- PINs,
- Online-Banking-Zugangsdaten,
- Passwörter,
- Tresorkombinationen oder
- vollständige Zugangscodes für digitale Konten.
Stattdessen kann lediglich vermerkt werden, wo entsprechende Informationen sicher hinterlegt sind.
Haustiere im Notfall
Bei Haustierbesitzern sollte eine Notfallkontaktliste auch festhalten, wer sich kurzfristig um Tiere kümmern kann.
Sinnvolle Angaben sind:
- Tierart und Name,
- Betreuungsperson,
- Telefonnummer,
- Tierarzt,
- besondere Medikamente und
- Fütterungshinweise.
Hund: Bruno
Betreuung im Notfall: Thomas Beispiel
Telefon: 0160 1234567
Tierarzt: Tierarztpraxis Musterstadt
Notfallkontakte für Kinder
Auch Familien mit Kindern können von einer Notfallkontaktliste profitieren.
Zusätzlich können aufgenommen werden:
- zweiter Elternteil,
- Großeltern,
- andere Abholberechtigte,
- Kinderarzt,
- Kindergarten oder Schule und
- Betreuungspersonen.
Notfallkontaktliste für ältere Menschen
Bei älteren Personen können weitere Ansprechpartner besonders relevant sein.
Zum Beispiel:
- Pflegedienst,
- Hausnotruf,
- gesetzlicher Betreuer,
- ambulante Betreuung,
- Apotheke,
- Nachbarn oder
- regelmäßig unterstützende Angehörige.
Hausnotruf eintragen
Wer einen Hausnotruf verwendet, kann Anbieter und relevante Kontaktdaten ebenfalls vermerken.
Dadurch wissen Angehörige, welcher Dienst eingebunden ist.
Apotheke als zusätzlicher Kontakt
Eine regelmäßig genutzte Apotheke kann insbesondere dann hilfreich sein, wenn Medikamente organisiert oder Rückfragen zur Versorgung geklärt werden müssen.
Sinnvolle Angaben:
- Name der Apotheke,
- Telefonnummer und
- gegebenenfalls Ansprechpartner.
Arbeitgeber als Notfallkontakt?
Je nach Situation kann auch ein beruflicher Ansprechpartner sinnvoll sein.
Zum Beispiel:
- Arbeitgeber,
- direkte Führungskraft oder
- Personalabteilung.
Diese Angaben sind besonders dann hilfreich, wenn Angehörige bei einem längeren Krankenhausaufenthalt kurzfristig eine Abwesenheit mitteilen müssen.
Notfallnummern zusätzlich eintragen
Neben persönlichen Kontakten können wichtige öffentliche Telefonnummern ergänzt werden.
In Deutschland gehören beispielsweise dazu:
- 112 – Feuerwehr und Rettungsdienst,
- 110 – Polizei,
- 116117 – ärztlicher Bereitschaftsdienst.
Solche Nummern ersetzen nicht den Notruf bei akuten lebensbedrohlichen Situationen.
Wo sollte die Notfallkontaktliste liegen?
Die Liste sollte schnell auffindbar sein.
Mögliche Orte sind:
- im Notfallordner,
- in einer deutlich gekennzeichneten Dokumentenmappe,
- bei einer Vertrauensperson,
- an einem vereinbarten Platz in der Wohnung oder
- als zusätzliche Kopie im Reisegepäck.
Notfallkontaktliste am Kühlschrank
Manche Haushalte bewahren eine kompakte Version sichtbar am Kühlschrank oder an einer Pinnwand auf.
Dabei sollte jedoch bedacht werden, dass dort auch Besucher oder andere Personen die Angaben sehen können.
Sehr sensible Informationen sollten deshalb besser in einem geschützten Notfallordner bleiben.
Liste im Portemonnaie mitführen
Eine kleine Kurzversion mit Name und zwei Notfallkontakten kann zusätzlich im Portemonnaie sinnvoll sein.
Sie kann beispielsweise enthalten:
- Name,
- Geburtsdatum,
- erster Notfallkontakt,
- zweiter Notfallkontakt und
- besonders wichtige medizinische Hinweise.
Notfallkontakte im Smartphone
Zusätzlich zur Papierliste können Notfallkontakte im Smartphone hinterlegt werden.
Viele Smartphones bieten Funktionen für einen Notfallpass oder medizinische Notfallinformationen, die je nach Geräteeinstellung auch ohne vollständiges Entsperren erreichbar sein können.
Eine Papierliste bleibt trotzdem nützlich, beispielsweise wenn das Smartphone nicht verfügbar, beschädigt oder leer ist.
Notfallkontaktliste auf Reisen
Auf Reisen kann eine zusätzliche Kopie der wichtigsten Kontakte sinnvoll sein.
Ergänzt werden können:
- Auslandskrankenversicherung,
- Reiseversicherung,
- Unterkunft,
- Reiseveranstalter,
- Mitreisende und
- Kontakte zu Hause.
Liste nicht mit unnötigen Daten überladen
Eine Notfallkontaktliste soll Informationen schnell zugänglich machen.
Zu viele Details können diesen Zweck erschweren.
Ausführliche Informationen gehören besser in separate Dokumente, während die Kontaktliste auf die wichtigsten Angaben verweist.
Notfallkontaktliste regelmäßig aktualisieren
Telefonnummern und Ansprechpartner ändern sich.
Deshalb sollte die Liste beispielsweise überprüft werden:
- einmal jährlich,
- nach einem Umzug,
- nach Wechsel des Hausarztes,
- nach Wechsel der Krankenkasse,
- bei Änderungen in der Familie oder
- wenn sich die gesundheitliche Situation wesentlich verändert.
Datum der letzten Aktualisierung eintragen
Die Vorlage enthält ein Feld für das Datum der letzten Überprüfung.
Zuletzt aktualisiert: 24. September 2026
Dadurch erkennen Angehörige schnell, wie aktuell die Angaben sind.
Notfallkontakte vorab informieren
Personen, die als Notfallkontakt eingetragen werden, sollten idealerweise darüber Bescheid wissen.
Sie können dann außerdem erfahren:
- wo wichtige Dokumente liegen,
- welche anderen Angehörigen informiert werden sollen,
- ob Haustiere versorgt werden müssen und
- welche besonderen organisatorischen Aufgaben im Notfall bestehen.
Wichtige Angaben nicht ausschließlich digital speichern
Digitale Dokumente sind praktisch, können aber im Notfall möglicherweise nicht sofort erreichbar sein.
Gründe können sein:
- fehlendes Passwort,
- defektes Smartphone,
- leerer Akku,
- kein Internetzugang oder
- fehlende Zugriffsberechtigung.
Eine ausgedruckte Notfallkontaktliste kann deshalb eine sinnvolle Ergänzung sein.
Typische Fehler bei einer Notfallkontaktliste
- Nur eine Kontaktperson: Der einzige Ansprechpartner ist möglicherweise nicht erreichbar.
- Alte Telefonnummern: Kontakte wurden seit Jahren nicht aktualisiert.
- Hausarzt fehlt: Angehörige wissen nicht, welche Praxis zuständig ist.
- Dokumentenort unbekannt: Patientenverfügung oder Vollmacht sind vorhanden, werden aber nicht gefunden.
- Zu viele sensible Daten: Passwörter oder PINs stehen offen auf der Liste.
- Haustiere vergessen: Niemand weiß, wer die Versorgung übernehmen soll.
- Liste nicht auffindbar: Angehörige wissen nicht, dass das Dokument existiert.
- Keine Aktualisierung: Telefonnummern und Ansprechpartner stimmen nicht mehr.
Word oder PDF – welches Format eignet sich besser?
Beide Downloads enthalten dieselbe übersichtliche Struktur.
- Word: ideal, wenn Kontakte und Angaben direkt am Computer eingetragen und später einfach aktualisiert werden sollen.
- PDF: praktisch zum Ausdrucken, handschriftlichen Ausfüllen und für die Ablage im Notfall- oder Vorsorgeordner.
Notfallkontaktliste individuell anpassen
Welche Kontakte wichtig sind, hängt von der persönlichen Lebenssituation ab. Familien mit Kindern benötigen andere Ansprechpartner als alleinlebende Personen, Pflegebedürftige oder Menschen mit mehreren behandelnden Fachärzten.
Die Vorlage enthält deshalb unterschiedliche Bereiche, die nach Bedarf ausgefüllt werden können. Nicht benötigte Felder können in der Word-Version entfernt oder in der PDF-Version frei gelassen werden.
Notfallkontaktliste kostenlos herunterladen
Lade die kostenlose Notfallkontaktliste Vorlage als Word- oder PDF-Datei herunter und halte Angehörige, Ärzte, Versicherungen, wichtige medizinische Hinweise und weitere Ansprechpartner übersichtlich an einem Ort fest.
Häufige Fragen zur Notfallkontaktliste
Was gehört auf eine Notfallkontaktliste?
Sinnvoll sind insbesondere persönliche Daten, mindestens zwei Notfallkontakte, Hausarzt und wichtige Fachärzte, Krankenkasse, gegebenenfalls Pflegedienst sowie Hinweise auf wichtige medizinische Informationen und Vorsorgedokumente.
Wie viele Notfallkontakte sollte ich eintragen?
Mindestens zwei erreichbare Personen sind sinnvoll. Dadurch steht eine Alternative zur Verfügung, wenn der erste Ansprechpartner gerade nicht erreichbar ist.
Sollte der Hausarzt auf der Notfallkontaktliste stehen?
Ja. Name und Telefonnummer der Hausarztpraxis können im Notfall sehr hilfreich sein. Bei wichtigen laufenden Behandlungen können zusätzlich relevante Fachärzte eingetragen werden.
Soll ich meine Medikamente auf die Notfallkontaktliste schreiben?
Sehr wichtige Hinweise können kurz aufgenommen werden. Bei mehreren Medikamenten ist ein separater Medikamentenplan übersichtlicher. Auf der Notfallkontaktliste kann dann auf dessen Aufbewahrungsort verwiesen werden.
Kann ich meine Patientenverfügung auf der Liste vermerken?
Ja. Besonders sinnvoll ist ein Hinweis, dass eine Patientenverfügung vorhanden ist und wo das Original beziehungsweise eine aktuelle Kopie aufbewahrt wird.
Wo sollte ich die Notfallkontaktliste aufbewahren?
Sie sollte an einem bekannten und im Ernstfall gut erreichbaren Ort liegen, beispielsweise im Notfallordner. Mindestens eine Vertrauensperson sollte wissen, wo die Liste zu finden ist.
Kann ich die Notfallkontaktliste am Kühlschrank aufbewahren?
Eine kurze Version kann dort praktisch sein. Da sie für Besucher sichtbar sein kann, sollten jedoch keine unnötig sensiblen Daten, Passwörter oder Zugangscodes darauf stehen.
Soll ich Passwörter und PINs auf der Notfallkontaktliste notieren?
Nein. Besonders sensible Zugangsdaten sollten nicht auf einer offen zugänglichen Kontaktliste stehen. Sinnvoller ist ein Hinweis auf einen sicheren Aufbewahrungsort.
Was ist der Unterschied zwischen Notfallkontaktliste und Notfallordner?
Die Notfallkontaktliste enthält vor allem schnell benötigte Ansprechpartner und zentrale Hinweise. Ein Notfallordner kann zusätzlich umfangreiche Unterlagen zu Vorsorge, Versicherungen, Gesundheit, Finanzen und anderen persönlichen Angelegenheiten enthalten.
Wie oft sollte die Notfallkontaktliste aktualisiert werden?
Eine Überprüfung mindestens einmal jährlich ist sinnvoll. Zusätzlich sollte die Liste nach Änderungen bei Telefonnummern, Ärzten, Versicherungen, Wohnort oder wichtigen persönlichen Umständen aktualisiert werden.
Sollten meine Notfallkontakte wissen, dass sie eingetragen sind?
Das ist sinnvoll. Die betreffenden Personen können dadurch besser vorbereitet sein und wissen beispielsweise, wo wichtige Dokumente liegen und welche weiteren Angehörigen informiert werden sollen.
Ist eine Notfallkontaktliste auch auf Reisen sinnvoll?
Ja. Auf Reisen kann eine zusätzliche Kurzversion mit Angehörigen, Auslandskrankenversicherung, Unterkunft und wichtigen medizinischen Hinweisen hilfreich sein.
Kann ich die Word-Vorlage später aktualisieren?
Ja. Die Word-Version kann jederzeit bearbeitet werden. Dadurch lassen sich geänderte Telefonnummern, Ärzte, Versicherungen oder andere Kontaktdaten schnell aktualisieren.