Bau-Subunternehmervertrag Vorlage (Word & PDF)

Kostenlose Vorlage für Bauleistungen zwischen Generalunternehmer und Subunternehmer – mit Leistungsumfang, Bauzeit, Vergütung, Nachträgen, Aufmaß, Abnahme und Mängeln.

Vorlage herunterladen

Mit unserer kostenlosen Bau-Subunternehmervertrag Vorlage kannst du die wichtigsten Vereinbarungen zwischen einem Generalunternehmer und einem Subunternehmer für ein konkretes Bauvorhaben schriftlich festhalten. Das Muster enthält Bereiche für Bauprojekt, Gewerke, Leistungsumfang, Vertragsunterlagen, Bauzeit, Vergütung, Abschlagszahlungen, Nachträge, Aufmaß, Abnahme, Mängel und Dokumentation.

Die Vorlage steht als PDF und Word-Datei zur Verfügung. Die PDF-Version eignet sich zum Ausdrucken und handschriftlichen Ergänzen. Mit der Word-Version kannst du den Vertrag direkt am Computer bearbeiten und an Bauvorhaben, Gewerk und vereinbarte Leistungen anpassen.

Was ist ein Bau-Subunternehmervertrag?

Ein Bau-Subunternehmervertrag regelt die Zusammenarbeit zwischen einem General- oder Hauptunternehmer und einem weiteren Unternehmen, das einen Teil der geschuldeten Bauleistungen übernimmt.

Typische Inhalte sind:

  • Generalunternehmer und Subunternehmer
  • Bauvorhaben und Baustelle
  • Gewerk
  • Leistungsverzeichnis und Pläne
  • Bauzeit und Termine
  • Materialien
  • Vergütung
  • Abschlagszahlungen
  • Aufmaß
  • Nachträge
  • Behinderungen
  • Baustellensicherheit
  • Abnahme
  • Mängel und Nachbesserung
  • Dokumentation

Für welche Bauleistungen eignet sich die Vorlage?

Die Vorlage kann für unterschiedliche Gewerke und Bauleistungen angepasst werden.

Beispiele sind:

  • Trockenbau
  • Malerarbeiten
  • Elektroarbeiten
  • Sanitärarbeiten
  • Heizungsarbeiten
  • Fliesenarbeiten
  • Bodenbelagsarbeiten
  • Fenster- und Türenmontage
  • Dacharbeiten
  • Fassadenarbeiten
  • Rohbauarbeiten
  • Montagearbeiten

Bauvertrag nach dem BGB

§ 650a BGB bezeichnet als Bauvertrag einen Vertrag über die Herstellung, Wiederherstellung, Beseitigung oder den Umbau eines Bauwerks, einer Außenanlage oder eines Teils davon. Auch bestimmte Instandhaltungsarbeiten können unter die Vorschrift fallen, wenn sie für Konstruktion, Bestand oder bestimmungsgemäßen Gebrauch wesentlich sind.

Für Bauverträge gelten neben den allgemeinen werkvertraglichen Vorschriften zusätzliche Regelungen des BGB.

Weitere Informationen findest du direkt in § 650a BGB.

Leistungsumfang möglichst genau beschreiben

Beim Bau-Subunternehmervertrag ist eine genaue Leistungsbeschreibung besonders wichtig. Sie sollte erkennen lassen, welche Arbeiten der Subunternehmer tatsächlich übernehmen soll.

Formulierungsbeispiel

Der Subunternehmer übernimmt im Bauvorhaben Musterstraße 10 die vollständige Ausführung der im Leistungsverzeichnis bezeichneten Trockenbauarbeiten einschließlich Lieferung und Montage der ausdrücklich vereinbarten Materialien.

Welche Angaben gehören in einen Bau-Subunternehmervertrag?

Der Vertrag sollte alle wesentlichen Punkte des konkreten Bauauftrags möglichst eindeutig festhalten.

  • Bauvorhaben: Bezeichnung und Anschrift der Baustelle.
  • Gewerk: genaue Benennung der übernommenen Arbeiten.
  • Leistungsumfang: detaillierte Beschreibung der geschuldeten Leistung.
  • Vertragsunterlagen: Leistungsverzeichnis, Pläne, Zeichnungen und weitere Anlagen.
  • Bauzeit: Beginn, Zwischentermine und Fertigstellung.
  • Vergütung: Pauschale, Einheitspreise oder andere Abrechnung.
  • Aufmaß: Verfahren zur Mengenermittlung.
  • Nachträge: Umgang mit zusätzlichen oder geänderten Leistungen.
  • Abnahme: Verfahren nach Fertigstellung.
  • Mängel: Dokumentation und Nachbesserung.

So verwendest du die Bau-Subunternehmervertrag Vorlage

Die Vorlage sollte immer an das konkrete Bauvorhaben angepasst werden. Besonders Leistungsverzeichnis, Termine und Vergütung sollten nicht pauschal übernommen werden.

  1. Datei herunterladen: Wähle Word oder PDF.
  2. Vertragspartner eintragen: Ergänze Generalunternehmer und Subunternehmer.
  3. Bauvorhaben benennen: Trage Objekt und Baustellenanschrift ein.
  4. Gewerk festlegen: Beschreibe die übernommenen Arbeiten.
  5. Unterlagen zuordnen: Ergänze Leistungsverzeichnis, Pläne und weitere Anlagen.
  6. Bauzeit eintragen: Lege Beginn, Zwischentermine und Fertigstellung fest.
  7. Vergütung bestimmen: Ergänze Pauschale, Einheitspreise oder andere Abrechnung.
  8. Nachträge regeln: Lege das Verfahren für zusätzliche Leistungen fest.
  9. Abnahme und Mängel prüfen: Passe die Regelungen an das Projekt an.
  10. Vertrag unterschreiben: Beide Parteien erhalten eine vollständige Ausfertigung.

Beispiel für einen Bau-Subunternehmervertrag

Beispiel

Generalunternehmer: Musterbau GmbH

Subunternehmer: Mustermann Trockenbau

Bauvorhaben: Neubau Bürogebäude, Musterstraße 10

Gewerk: Trockenbau

Leistungsbeginn: 05.10.2026

Fertigstellung: 30.11.2026

Vergütung: nach vereinbarten Einheitspreisen und Aufmaß.

Vertragsunterlagen eindeutig festlegen

Bei Bauprojekten besteht der Vertrag häufig aus mehreren Dokumenten. Deshalb sollte klar festgelegt werden, welche Unterlagen tatsächlich Vertragsbestandteil sind.

Typische Vertragsunterlagen sind:

  • Subunternehmervertrag
  • Auftragsschreiben
  • Angebot
  • Leistungsverzeichnis
  • Leistungsbeschreibung
  • Pläne und Zeichnungen
  • Bauzeitenplan
  • Protokolle
  • technische Vorgaben

Auch aktuelle IHK-Muster für Bau-Subunternehmerverträge arbeiten mit einer ausdrücklichen Auflistung der rechtlichen und technischen Vertragsbestandteile.

Rangfolge der Vertragsunterlagen

Wenn mehrere Unterlagen gelten, kann eine Rangfolge hilfreich sein. Sie legt fest, welches Dokument bei Widersprüchen Vorrang hat.

Beispiel

Bei Widersprüchen gelten zunächst die individuell getroffenen Vereinbarungen dieses Vertrags, anschließend das Auftragsschreiben und danach die ausdrücklich einbezogenen Anlagen in der vereinbarten Reihenfolge.

VOB/B nur bewusst vereinbaren

Bei Bauverträgen wird häufig mit der VOB/B gearbeitet. Sie sollte jedoch nicht einfach automatisch in jede Vorlage hineingeschrieben werden.

Wenn die VOB/B Vertragsbestandteil sein soll, sollte ihre Einbeziehung ausdrücklich und zur konkreten Vertragskonstellation passend vereinbart werden. Auch IHK-Muster behandeln die VOB/B als einen möglichen Vertragsbestandteil neben dem gesetzlichen Werkvertragsrecht des BGB.

Unsere Vorlage ist deshalb so aufgebaut, dass die VOB/B nur verwendet wird, wenn die Parteien sie tatsächlich vereinbaren wollen.

VOB/C und technische Regelwerke

Auch technische Vertragsbedingungen, Normen oder Richtlinien sollten nur dann als Vertragsgrundlage genannt werden, wenn sie für das konkrete Gewerk relevant sind.

Mögliche technische Unterlagen sind beispielsweise:

  • Leistungsverzeichnis
  • Ausführungspläne
  • Detailzeichnungen
  • Herstellervorgaben
  • technische Spezifikationen
  • vereinbarte DIN-Normen

Bauzeit festlegen

Die Bauzeit ist bei Subunternehmerleistungen häufig besonders wichtig, weil weitere Gewerke vom Fortschritt abhängig sein können.

Der Vertrag kann festhalten:

  • frühester Leistungsbeginn
  • verbindlicher Beginn
  • Zwischentermine
  • Teilfertigstellungen
  • Endtermin
Beispiel

Leistungsbeginn: 05.10.2026

Zwischentermin: Erdgeschoss fertig bis 30.10.2026

Fertigstellung: spätestens 30.11.2026

Bauzeitenplan einbeziehen

Bei größeren Bauprojekten kann ein Bauzeitenplan als Anlage zum Vertrag sinnvoll sein.

Dadurch lässt sich nachvollziehen, wann bestimmte Leistungen ausgeführt werden sollen und welche Abhängigkeiten zu anderen Gewerken bestehen.

Behinderungen frühzeitig anzeigen

Wenn der Subunternehmer seine Leistung aufgrund von Umständen auf der Baustelle nicht wie geplant ausführen kann, sollte dies möglichst früh dokumentiert und mitgeteilt werden.

Beispiele sind:

  • fehlende Vorleistungen
  • fehlender Zugang zur Baustelle
  • nicht verfügbare Materialien
  • Planungsänderungen
  • fehlende Freigaben
  • witterungsbedingte Einschränkungen

Behinderung konkret dokumentieren

Eine bloße Aussage wie „wir konnten nicht arbeiten“ ist wenig aussagekräftig. Sinnvoller sind Datum, betroffener Bereich, Ursache und mögliche Auswirkungen auf den Terminplan.

Beispiel

Am 20.10.2026 konnte mit der Montage im zweiten Obergeschoss nicht begonnen werden, da die vereinbarte Vorleistung des vorhergehenden Gewerks noch nicht abgeschlossen war.

Mitwirkung des Generalunternehmers

Auch der Generalunternehmer muss gegebenenfalls Voraussetzungen schaffen, damit der Subunternehmer arbeiten kann.

Dazu können gehören:

  • Zugang zur Baustelle
  • Bereitstellung von Plänen
  • Freigaben
  • Koordination mit anderen Gewerken
  • Baustrom
  • Bauwasser
  • Lagerflächen
  • Arbeitsbereiche

Materialien festlegen

Im Vertrag sollte geklärt werden, wer die erforderlichen Materialien beschafft.

Mögliche Varianten sind:

  • Material vollständig durch den Subunternehmer
  • Material vollständig durch den Generalunternehmer
  • gemischte Bereitstellung

Materialqualität dokumentieren

Wenn bestimmte Produkte, Hersteller oder Qualitätsstandards vereinbart sind, sollten diese möglichst eindeutig genannt werden.

Alternativ kann auf ein Leistungsverzeichnis oder eine technische Anlage verwiesen werden.

Änderungen nur abgestimmt ausführen

Während der Bauausführung können Änderungen erforderlich werden. Größere Abweichungen vom ursprünglichen Auftrag sollten möglichst nicht ohne Dokumentation durchgeführt werden.

Die Parteien sollten festhalten, welche Leistung geändert wird und welche Auswirkungen sich auf Preis und Bauzeit ergeben.

Nachträge schriftlich dokumentieren

Zusätzliche oder geänderte Leistungen können als Nachtrag vereinbart werden.

Beispiel

Zusätzliche Leistungen außerhalb des vereinbarten Leistungsverzeichnisses werden vor Ausführung hinsichtlich Umfang, Vergütung und möglichen Auswirkungen auf die Bauzeit abgestimmt.

Pauschalpreis vereinbaren

Bei klar definierten Bauleistungen kann eine feste Vergütung vereinbart werden.

Beispiel

Für die im Leistungsverzeichnis beschriebenen Arbeiten wird eine Pauschalvergütung von 24.500 Euro netto vereinbart.

Bei einer Pauschale sollte besonders genau festgelegt sein, welche Leistungen tatsächlich davon umfasst sind.

Abrechnung nach Einheitspreisen

Bei vielen Bauleistungen erfolgt die Abrechnung anhand tatsächlich ausgeführter Mengen und vereinbarter Einheitspreise.

Beispiel

Trockenbauwand: 48 Euro netto je m²

abgehängte Decke: 55 Euro netto je m²

Die tatsächliche Vergütung ergibt sich dann aus dem vereinbarten Einheitspreis und der festgestellten Menge.

Aufmaß vereinbaren

Wenn nach tatsächlich ausgeführten Mengen abgerechnet wird, spielt das Aufmaß eine zentrale Rolle.

Im Vertrag kann festgelegt werden, wie und wann die Mengen ermittelt und bestätigt werden.

Gemeinsames Aufmaß

Bei größeren Leistungen kann ein gemeinsames Aufmaß sinnvoll sein.

Formulierungsbeispiel

Die abrechnungsrelevanten Mengen werden nach Ausführung gemeinsam festgestellt und in einem Aufmaßblatt dokumentiert.

Verdeckte Leistungen rechtzeitig aufmessen

Leistungen, die später durch weitere Arbeiten verdeckt werden, sollten möglichst vor dem Verdecken dokumentiert werden.

Das kann beispielsweise bei Leitungen, Dämmungen oder Unterkonstruktionen wichtig sein.

Abschlagszahlungen vereinbaren

Bei länger dauernden Bauleistungen können Abschlagszahlungen vorgesehen werden.

Das BGB enthält in § 632a eine gesetzliche Regelung zu Abschlagszahlungen bei Werkverträgen.

Im Vertrag kann zusätzlich festgelegt werden, in welchen Abständen Rechnungen gestellt werden und welche Nachweise benötigt werden.

Abschlagsrechnung nachvollziehbar gestalten

Eine Abschlagsrechnung sollte erkennen lassen, welche Leistungen bereits erbracht und abgerechnet werden.

Bei mengenabhängiger Vergütung können beispielsweise Aufmaß oder Leistungsstand beigefügt werden.

Schlussrechnung

Nach Fertigstellung kann eine Schlussrechnung erstellt werden. Dabei werden die bereits geleisteten Abschlagszahlungen berücksichtigt.

Offene Nachträge und vereinbarte Zusatzleistungen sollten ebenfalls nachvollziehbar zugeordnet sein.

Baustellensicherheit

Auf einer Baustelle können besondere Sicherheitsanforderungen gelten. Der Vertrag kann deshalb festhalten, dass einschlägige gesetzliche und behördliche Sicherheitsvorgaben einzuhalten sind.

Dazu können je nach Tätigkeit gehören:

  • persönliche Schutzausrüstung
  • Baustellenordnung
  • Zutrittsregeln
  • Unterweisungen
  • Absturzsicherung
  • Brandschutz
  • Umgang mit Gefahrstoffen

Eigene Mitarbeiter des Subunternehmers

Der Subunternehmer kann je nach Vereinbarung eigene Beschäftigte einsetzen. Dabei bleibt er für seine eigenen arbeits- und sozialrechtlichen Pflichten verantwortlich.

Der Vertrag kann zusätzlich bestimmte Anforderungen an Qualifikation oder Baustellenzugang festlegen.

Weitere Nachunternehmer

Wenn der Subunternehmer Teile seiner Arbeiten wiederum weitergeben möchte, kann die Zustimmung des Generalunternehmers vereinbart werden.

Formulierungsbeispiel

Die Weitergabe wesentlicher Teile der geschuldeten Bauleistung an weitere Nachunternehmer bedarf der vorherigen Zustimmung des Generalunternehmers.

Baustellendokumentation

Bei Bauleistungen kann eine fortlaufende Dokumentation hilfreich sein.

Je nach Projekt können dazu gehören:

  • Fotos
  • Aufmaße
  • Lieferscheine
  • Prüfprotokolle
  • Materialnachweise
  • Tagesberichte
  • Besprechungsprotokolle

Besprechungen schriftlich festhalten

Entscheidungen aus Baubesprechungen sollten möglichst nachvollziehbar dokumentiert werden.

Für allgemeine Projektbesprechungen kannst du unsere Besprechungsprotokoll Vorlage verwenden.

Lieferscheine aufbewahren

Bei gelieferten Materialien können Lieferscheine Teil der Baudokumentation sein.

Eine passende Vorlage findest du unter unserer Lieferschein Vorlage.

Abnahme der Bauleistung

Bei werkvertraglichen Bauleistungen ist die Abnahme ein zentraler Schritt. Dabei wird beurteilt, ob die Leistung im Wesentlichen vertragsgemäß hergestellt wurde.

Die Vorlage enthält deshalb einen eigenen Bereich für die Abnahme.

Abnahmeprotokoll verwenden

Bei der Abnahme können beispielsweise folgende Punkte dokumentiert werden:

  • Datum
  • Teilnehmer
  • abgenommener Leistungsbereich
  • festgestellte Mängel
  • offene Restarbeiten
  • Fristen zur Nachbesserung

Teilabnahmen nur bewusst vereinbaren

Bei größeren Projekten können einzelne abgeschlossene Bereiche separat betrachtet werden. Ob und wann eine rechtlich relevante Teilabnahme erfolgen soll, sollte jedoch eindeutig vereinbart werden.

Mängel dokumentieren

Werden bei oder nach der Abnahme Mängel festgestellt, sollten sie möglichst konkret beschrieben werden.

Beispiel

Im Raum 2.14 weist die Trockenbauwand im Bereich der Türöffnung eine sichtbare Beschädigung auf. Der betroffene Bereich ist nachzubessern.

Frist zur Nachbesserung

Bei Mängeln kann je nach Rechtslage eine angemessene Frist zur Nacherfüllung relevant sein. Die konkrete Frist sollte zur Art und zum Umfang des Mangels passen.

Gesetzliche Mängelrechte

Das BGB enthält für Werkverträge besondere Regelungen zu Sach- und Rechtsmängeln sowie den Rechten des Bestellers. Dazu gehören insbesondere §§ 633 und 634 BGB.

Eine Vertragsvorlage sollte diese gesetzlichen Rechte nicht durch pauschale, ungeprüfte Haftungsausschlüsse ersetzen.

Haftung nicht pauschal ausschließen

Bei Bauprojekten können erhebliche Sach- und Vermögensschäden entstehen. Haftungsregelungen sollten deshalb besonders sorgfältig formuliert werden.

Unsere Vorlage vermeidet einen pauschalen Ausschluss sämtlicher Haftung und lässt Raum für eine an das Projekt angepasste Regelung.

Versicherungsschutz prüfen

Je nach Gewerk und Projektrisiko kann ein geeigneter Betriebshaftpflichtversicherungsschutz wichtig sein.

Im Vertrag kann beispielsweise festgelegt werden, dass ein Nachweis auf Verlangen vorzulegen ist.

Vertrauliche Projektunterlagen

Auch bei Bauprojekten können Pläne, Kalkulationen, Kundendaten oder technische Informationen vertraulich sein.

Der Vertrag kann deshalb regeln, dass solche Informationen nur für den konkreten Auftrag verwendet werden.

Pläne und Unterlagen zurückgeben

Nach Abschluss des Projekts kann geregelt werden, dass nicht mehr benötigte Originalunterlagen oder Zugangsmittel zurückgegeben werden.

Digitale Daten können entsprechend der vereinbarten oder gesetzlichen Anforderungen behandelt werden.

Subunternehmervertrag und allgemeiner Subunternehmervertrag

Der allgemeine Subunternehmervertrag eignet sich für viele gewerbliche Dienstleistungen und Projekte.

Bei Bauleistungen kommen dagegen zusätzliche Themen hinzu, beispielsweise:

  • Baustelle
  • Gewerk
  • Leistungsverzeichnis
  • Bauzeitenplan
  • Aufmaß
  • Abschlagszahlungen
  • Nachträge
  • Abnahme
  • Mängel

Deshalb ist für Bauprojekte eine speziell darauf zugeschnittene Vorlage sinnvoll.

Bau-Subunternehmervertrag und Angebot

Vor Vertragsabschluss kann der Subunternehmer ein Angebot mit Preisen und Leistungsumfang erstellen.

Dafür kannst du unsere Angebot Vorlage verwenden.

Auftragsbestätigung bei Bauleistungen

Einzelne Vereinbarungen können zusätzlich mit einer schriftlichen Auftragsbestätigung dokumentiert werden.

Auf Smartvorlagen.de findest du dafür unsere Auftragsbestätigung Vorlage.

Typische Fehler beim Bau-Subunternehmervertrag

Viele Streitpunkte entstehen durch unklare oder unvollständige Vertragsunterlagen.

  • Leistung zu allgemein: Gewerk und Leistungsumfang konkret beschreiben.
  • Unterlagen nicht genannt: Pläne und Leistungsverzeichnis eindeutig einbeziehen.
  • Bauzeit unklar: Beginn und wichtige Termine festlegen.
  • Nachträge nicht geregelt: zusätzliche Leistungen vor Ausführung abstimmen.
  • Aufmaß fehlt: Verfahren für mengenabhängige Abrechnung festlegen.
  • VOB/B automatisch vorausgesetzt: nur verwenden, wenn sie tatsächlich vereinbart wird.
  • Abnahme vergessen: Fertigstellung und offene Punkte dokumentieren.
  • Mängel nicht konkret beschrieben: Ort und Art des Mangels genau festhalten.

Vertrag vor Baubeginn abschließen

Die wesentlichen Vereinbarungen sollten möglichst vor Beginn der Bauarbeiten feststehen. Besonders Leistungsbeschreibung, Preis und Terminplan sollten nicht erst während der Ausführung geklärt werden.

Änderungen schriftlich festhalten

Auf Baustellen ändern sich Pläne und Anforderungen häufig. Gerade deshalb ist eine nachvollziehbare Dokumentation wichtig.

Größere Änderungen sollten hinsichtlich Leistung, Vergütung und Terminfolgen schriftlich festgehalten werden.

Word oder PDF – welches Format eignet sich besser?

Beide Downloads enthalten dieselbe Grundstruktur.

  • PDF: geeignet zum Ausdrucken und handschriftlichen Ergänzen.
  • Word: besonders praktisch, wenn Leistungsverzeichnis, Bauzeiten, Vergütung oder projektspezifische Regelungen angepasst werden sollen.

Bei einem Bau-Subunternehmervertrag ist die Word-Version besonders sinnvoll, weil jedes Bauvorhaben andere Gewerke, Vertragsunterlagen und Termine umfasst.

Bau-Subunternehmervertrag sorgfältig anpassen

Unsere Vorlage ist ein allgemeines Muster und ersetzt keine individuelle Prüfung komplexer Bauverträge.

Aktuelle IHK-Muster für Bau-Subunternehmerverträge enthalten ebenfalls umfangreiche Regelungen zu Vertragsgrundlagen, Leistungen, Bauzeit und Abwicklung. Bei größeren Projekten, hohen Auftragssummen oder der Einbeziehung der VOB/B kann eine individuelle rechtliche Prüfung sinnvoll sein.

Bau-Subunternehmervertrag Vorlage kostenlos herunterladen

Lade die kostenlose Bau-Subunternehmervertrag Vorlage als PDF oder Word-Datei herunter und passe Bauvorhaben, Leistungsumfang, Vergütung, Termine, Nachträge, Abnahme und weitere Vereinbarungen an dein Projekt an.

Häufige Fragen zum Bau-Subunternehmervertrag

Was ist ein Bau-Subunternehmervertrag?

Ein Bau-Subunternehmervertrag regelt, welche Bauleistungen ein Subunternehmer für einen General- oder Hauptunternehmer übernimmt und unter welchen Bedingungen diese ausgeführt und vergütet werden.

Was gehört in einen Bau-Subunternehmervertrag?

Typische Inhalte sind Bauvorhaben, Gewerk, Leistungsumfang, Vertragsunterlagen, Bauzeit, Vergütung, Aufmaß, Nachträge, Mitwirkung, Abnahme, Mängel und Dokumentation.

Gilt bei einem Bau-Subunternehmervertrag automatisch die VOB/B?

Nein. Die VOB/B sollte ausdrücklich in den Vertrag einbezogen werden, wenn sie für die Zusammenarbeit gelten soll. Ohne entsprechende Vereinbarung gelten nicht automatisch sämtliche Regelungen der VOB/B.

Was ist ein Aufmaß?

Mit einem Aufmaß werden tatsächlich ausgeführte Mengen ermittelt. Es ist insbesondere bei einer Abrechnung nach Einheitspreisen wichtig.

Wie werden zusätzliche Bauleistungen geregelt?

Zusätzliche oder geänderte Leistungen sollten möglichst vor ihrer Ausführung hinsichtlich Umfang, Vergütung und Auswirkungen auf die Bauzeit abgestimmt und dokumentiert werden.

Was bedeutet Abnahme bei Bauleistungen?

Bei werkvertraglichen Bauleistungen ist die Abnahme ein wichtiger rechtlicher Schritt. Dabei wird die fertiggestellte Leistung hinsichtlich ihrer Vertragsgemäßheit betrachtet; festgestellte Mängel und Restarbeiten können dokumentiert werden.

Kann ein Subunternehmer weitere Unternehmen einsetzen?

Das kann vertraglich geregelt werden. Häufig wird vereinbart, dass die Weitergabe wesentlicher Leistungsteile an weitere Nachunternehmer vorher abgestimmt oder genehmigt werden muss.

Kann ich die Bau-Subunternehmervertrag Vorlage bearbeiten?

Ja. Die Word-Version lässt sich direkt am Computer bearbeiten und an Bauvorhaben, Gewerk, Vergütung, Bauzeit und weitere Vertragsbedingungen anpassen.

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