WG-Putzplan Vorlage (Word & PDF)
Kostenlose Vorlage für einen übersichtlichen WG-Putzplan – mit Aufgaben, Bewohnern, Wochenplan, Rotation und Platz für eigene Regeln.
Vorlage herunterladen
Mit unserer kostenlosen WG-Putzplan Vorlage könnt ihr die Reinigung gemeinsamer Räume übersichtlich aufteilen. Statt jedes Mal neu zu diskutieren, wer Bad, Küche oder Flur übernimmt, werden Aufgaben und Zuständigkeiten direkt im Plan festgehalten.
Die Vorlage steht als PDF und Word-Datei zur Verfügung. Die PDF-Version eignet sich zum Ausdrucken und Aufhängen in der Wohnung. Die Word-Version könnt ihr am Computer bearbeiten und an die Größe und Organisation eurer WG anpassen.
Warum ist ein Putzplan in einer WG sinnvoll?
In einer Wohngemeinschaft werden Küche, Bad, Flur und weitere Gemeinschaftsbereiche von mehreren Personen genutzt. Ohne klare Absprachen entstehen schnell unterschiedliche Erwartungen darüber, wie häufig und von wem gereinigt werden soll.
Ein gemeinsamer Putzplan kann dabei helfen:
- Aufgaben fair aufzuteilen
- Zuständigkeiten sichtbar zu machen
- regelmäßige Reinigung zu organisieren
- Streit über vergessene Aufgaben zu reduzieren
- Aufgaben zwischen den Bewohnern rotieren zu lassen
- zusätzliche WG-Regeln festzuhalten
Welche Aufgaben gehören in einen WG-Putzplan?
Welche Aufgaben aufgenommen werden sollten, hängt von Wohnung, Bewohnerzahl und gemeinsam genutzten Räumen ab. Sinnvoll ist eine Liste, die konkret genug ist, damit alle wissen, was gemeint ist.
Typische Aufgaben sind beispielsweise:
- Küche reinigen
- Arbeitsflächen abwischen
- Herd und Kochfeld reinigen
- Bad putzen
- Toilette reinigen
- Waschbecken säubern
- Dusche oder Badewanne reinigen
- Flur saugen oder wischen
- Wohnzimmer reinigen
- Müll herausbringen
- Recycling entsorgen
- Staub wischen
So verwendet ihr die WG-Putzplan Vorlage
Am besten funktioniert ein Putzplan, wenn die Aufgaben gemeinsam festgelegt werden und für alle Bewohner nachvollziehbar sind.
- Bewohner eintragen: Tragt alle Personen ein, die am Plan teilnehmen.
- Aufgaben festlegen: Bestimmt, welche Gemeinschaftsbereiche regelmäßig gereinigt werden.
- Rhythmus vereinbaren: Legt fest, ob Aufgaben wöchentlich oder in einem anderen Abstand wechseln.
- Zuständigkeiten verteilen: Ordnet jeder Person eine Aufgabe zu.
- Rotation festlegen: Tauscht Aufgaben regelmäßig durch.
- Plan sichtbar aufhängen: Beispielsweise in Küche oder Flur.
- Regelmäßig prüfen: Passt den Plan an, wenn Aufgaben fehlen oder nicht sinnvoll verteilt sind.
Wöchentlicher WG-Putzplan
Für viele Wohngemeinschaften ist ein wöchentlicher Wechsel besonders einfach. Jeder Bewohner übernimmt für eine Woche einen bestimmten Bereich. In der folgenden Woche wechseln die Aufgaben weiter.
Woche 1
Anna: Küche
Ben: Bad
Clara: Flur und Wohnzimmer
David: Müll und Recycling
Woche 2
Anna: Bad
Ben: Flur und Wohnzimmer
Clara: Müll und Recycling
David: Küche
Durch diese Rotation übernimmt nicht dauerhaft dieselbe Person die gleiche Aufgabe.
Wie funktioniert ein rotierender Putzplan?
Bei einem rotierenden System wechseln die Aufgaben in einem festen Rhythmus zwischen den Bewohnern. Dadurch lassen sich unbeliebte Aufgaben gerechter verteilen.
Eine einfache Reihenfolge kann beispielsweise so aussehen:
- Woche 1: Küche
- Woche 2: Bad
- Woche 3: Flur und Gemeinschaftsräume
- Woche 4: Müll und sonstige Aufgaben
Anschließend beginnt die Rotation wieder von vorne.
WG-Putzplan für zwei Personen
Auch eine Zweier-WG profitiert von klaren Zuständigkeiten. Statt viele einzelne Aufgaben einzutragen, können größere Bereiche gebündelt werden.
Zum Beispiel:
- Person 1: Küche und Müll
- Person 2: Bad und Flur
In der folgenden Woche werden die Bereiche getauscht.
WG-Putzplan für drei Personen
Bei drei Bewohnern können die Gemeinschaftsbereiche gut in drei Aufgabenblöcke aufgeteilt werden.
Bereich 1: Küche
Bereich 2: Bad und Toilette
Bereich 3: Flur, Wohnzimmer und Müll
Jede Woche übernimmt eine andere Person den nächsten Bereich.
WG-Putzplan für vier oder mehr Bewohner
Bei größeren Wohngemeinschaften können Aufgaben stärker aufgeteilt werden. Dadurch muss nicht eine Person alle Arbeiten eines großen Bereichs übernehmen.
Mögliche Aufteilung:
- Küche
- Bad
- Toilette
- Flur und Wohnzimmer
- Müll und Recycling
- zusätzliche Gemeinschaftsbereiche
Bei mehr Bewohnern kann auch ein zweiwöchiger oder mehrstufiger Rotationsplan sinnvoll sein.
Küche als eigene Aufgabe einplanen
Die Küche gehört in vielen WGs zu den Bereichen mit dem größten Reinigungsaufwand. Deshalb lohnt es sich, möglichst konkret festzulegen, was zur Aufgabe gehört.
Beispielsweise:
- Arbeitsflächen abwischen
- Herd reinigen
- Spüle säubern
- Boden saugen und wischen
- Mülleimer kontrollieren
- sichtbare Verschmutzungen an Schränken entfernen
Das tägliche Abwaschen des eigenen Geschirrs sollte dagegen nicht unbedingt Teil des rotierenden Putzdienstes sein, sondern von jedem Bewohner selbst erledigt werden.
Bad und Toilette im Putzplan
Auch beim Badezimmer hilft eine klare Beschreibung der Aufgabe. So entstehen weniger Missverständnisse darüber, wann ein Bereich als erledigt gilt.
Zum Badputz können gehören:
- Waschbecken reinigen
- Toilette säubern
- Dusche oder Badewanne reinigen
- Spiegel putzen
- Oberflächen abwischen
- Boden reinigen
- Mülleimer leeren
Müll und Recycling verteilen
Müll wird häufig nicht als klassische Putzaufgabe gesehen, gehört aber trotzdem zur Organisation einer WG. Deshalb kann er als eigener Bereich im Plan aufgenommen werden.
Je nach Haushalt können beispielsweise getrennt werden:
- Restmüll
- Biomüll
- Papier
- Verpackungen
- Altglas
- Pfandflaschen
Eigene Zimmer gehören normalerweise nicht in den WG-Putzplan
Ein gemeinsamer Putzplan sollte sich in erster Linie auf Räume und Aufgaben beziehen, die alle Bewohner betreffen. Die Reinigung des eigenen Zimmers bleibt normalerweise Sache der jeweiligen Person.
So bleibt die Trennung klar:
- privater Bereich: eigenes Zimmer
- gemeinschaftlicher Bereich: Küche, Bad, Flur und Wohnzimmer
Tägliche und wöchentliche Aufgaben unterscheiden
Nicht jede Aufgabe sollte nur einmal pro Woche erledigt werden. Manche Dinge funktionieren besser als gemeinsame Grundregel für den Alltag.
Tägliche Aufgaben können beispielsweise sein:
- eigenes Geschirr wegräumen
- verschüttete Lebensmittel entfernen
- Arbeitsfläche nach dem Kochen sauber hinterlassen
- eigene Gegenstände aus Gemeinschaftsräumen entfernen
Wöchentliche Aufgaben können dagegen sein:
- Bad gründlich reinigen
- Böden wischen
- Küche gründlich putzen
- Staub entfernen
Was passiert, wenn jemand seinen Putzdienst vergisst?
Ein Putzplan funktioniert besser, wenn vorher vereinbart wird, wie mit vergessenen Aufgaben umgegangen wird. Übertriebene Strafen führen in einer WG meistens eher zu neuem Streit.
Praktischer sind einfache Regeln:
- Person freundlich erinnern
- Aufgabe innerhalb eines vereinbarten Zeitraums nachholen
- bei Abwesenheit rechtzeitig tauschen
- wiederkehrende Probleme gemeinsam besprechen
Putzdienst bei Urlaub oder Abwesenheit tauschen
Wenn ein Bewohner während seiner eingeteilten Woche nicht zu Hause ist, sollte der Dienst möglichst vorher mit einer anderen Person getauscht werden.
Ein einfacher Tausch ist meistens unkomplizierter als eine vollständige Änderung des Plans.
Anna ist in Woche 3 im Urlaub und tauscht ihren Küchendienst mit Ben aus Woche 4.
Dadurch bleibt die Rotation grundsätzlich erhalten.
Putzplan sichtbar in der WG aufhängen
Ein Plan funktioniert nur, wenn alle ihn leicht sehen können. Gute Orte sind deshalb Gemeinschaftsbereiche, die regelmäßig genutzt werden.
Zum Beispiel:
- Kühlschrank
- Küchenwand
- Flur
- WG-Pinnwand
Die PDF-Version eignet sich besonders gut zum Ausdrucken und Aufhängen.
WG-Regeln zusätzlich zum Putzplan festlegen
Manche Probleme lassen sich nicht über den Putzdienst allein lösen. Zusätzliche gemeinsame Regeln können deshalb sinnvoll sein.
Beispiele für einfache WG-Regeln:
- Geschirr nicht über Nacht stehen lassen
- Lebensmittelreste sofort entfernen
- volle Mülleimer nicht weiter überfüllen
- eigene Gegenstände aus Gemeinschaftsräumen wegräumen
- Verbrauchsmaterial rechtzeitig nachkaufen
Putzplan und Kostenaufteilung kombinieren
In einer WG müssen nicht nur Aufgaben, sondern häufig auch gemeinsame Ausgaben organisiert werden. Dazu gehören beispielsweise Reinigungsmittel, Toilettenpapier oder gemeinsam genutzte Haushaltsartikel.
Gemeinsame Ausgaben für Reinigungsmittel, Toilettenpapier oder andere Haushaltsartikel könnt ihr zusätzlich in einer einfachen gemeinsamen Kostenübersicht festhalten.
Putzplan regelmäßig gemeinsam überprüfen
Nach einigen Wochen zeigt sich meistens, ob die Aufgaben tatsächlich fair verteilt sind. Manche Bereiche benötigen deutlich mehr Zeit als andere.
Besprecht deshalb gelegentlich:
- fehlen Aufgaben?
- sind einzelne Bereiche zu umfangreich?
- funktioniert der Wechsel?
- ist der Reinigungsrhythmus ausreichend?
- müssen Aufgaben neu zusammengefasst werden?
Beispiel für einfache WG-Putzregeln
Neben dem eigentlichen Wochenplan kann eine kleine Liste gemeinsamer Regeln helfen.
1. Jeder erledigt seinen Putzdienst bis Sonntagabend.
2. Wer verhindert ist, organisiert selbstständig einen Tausch.
3. Eigenes Geschirr wird unabhängig vom Putzplan selbst weggeräumt.
4. Gemeinschaftsräume werden nach der Nutzung ordentlich hinterlassen.
5. Fehlende Reinigungsmittel werden rechtzeitig auf die Einkaufsliste gesetzt.
Typische Fehler beim WG-Putzplan vermeiden
Ein komplizierter Plan ist nicht automatisch ein guter Plan. Je einfacher und eindeutiger die Regeln sind, desto leichter lassen sie sich im Alltag einhalten.
- Aufgaben zu allgemein: klar benennen, was zum jeweiligen Bereich gehört.
- keine Rotation: unbeliebte Aufgaben regelmäßig wechseln.
- zu viele Einzelaufgaben: sinnvolle Bereiche zusammenfassen.
- keine Regel bei Abwesenheit: Tauschen vorher vereinbaren.
- Plan nicht sichtbar: an zentraler Stelle aufhängen.
- private Aufgaben aufgenommen: Gemeinschafts- und Privatbereiche trennen.
- Plan nie angepasst: nach einigen Wochen gemeinsam überprüfen.
Word oder PDF – welches Format ist besser?
Beide Dateien enthalten dieselbe Grundstruktur. Welche Version besser passt, hängt davon ab, wie ihr euren WG-Putzplan verwenden möchtet.
- PDF: ideal zum Ausdrucken, handschriftlichen Eintragen und Aufhängen.
- Word: praktisch, wenn Bewohnernamen, Aufgaben und Regeln direkt am Computer angepasst werden sollen.
Die Word-Version eignet sich besonders gut, wenn sich Bewohner oder Zuständigkeiten regelmäßig ändern.
WG-Putzplan Vorlage kostenlos herunterladen
Lade die WG-Putzplan Vorlage kostenlos als PDF oder Word-Datei herunter und verteilt Aufgaben, Bewohner und Reinigungsbereiche übersichtlich.
Häufige Fragen zur WG-Putzplan Vorlage
Wie funktioniert ein WG-Putzplan?
Die Bewohner teilen die regelmäßig anfallenden Aufgaben untereinander auf und wechseln die Zuständigkeiten in einem vorher festgelegten Rhythmus.
Welche Aufgaben gehören in einen WG-Putzplan?
Typisch sind Küche, Bad, Toilette, Flur, Gemeinschaftsräume sowie Müll und Recycling. Die genaue Aufteilung hängt von der Wohnung ab.
Wie oft sollten die Aufgaben wechseln?
Ein wöchentlicher Wechsel ist einfach und übersichtlich. Je nach WG kann aber auch ein anderer Rhythmus vereinbart werden.
Wie macht man einen Putzplan für drei Personen?
Die Aufgaben können beispielsweise in Küche, Bad sowie Flur und Gemeinschaftsbereiche aufgeteilt und jede Woche rotiert werden.
Was passiert, wenn jemand im Urlaub ist?
Am einfachsten ist es, den Putzdienst rechtzeitig mit einem anderen Bewohner zu tauschen und den Plan entsprechend anzupassen.
Sollte das eigene Zimmer Teil des Putzplans sein?
Normalerweise nicht. Ein WG-Putzplan betrifft vor allem gemeinsam genutzte Räume und Aufgaben.
Wo sollte der Putzplan aufgehängt werden?
Am besten an einem gut sichtbaren Ort wie Kühlschrank, Küche, Flur oder einer gemeinsamen Pinnwand.
Kann man zusätzliche WG-Regeln ergänzen?
Ja. Die Word-Version kann beispielsweise um Regeln für Geschirr, Müll, Reinigungsmittel oder den Tausch von Diensten ergänzt werden.
Kann ich die Vorlage am Computer bearbeiten?
Ja. Dafür eignet sich die Word-Version. Bewohnernamen, Aufgaben und Zeiträume können direkt angepasst werden.
Kann ich den WG-Putzplan ausdrucken?
Ja. Die PDF-Version eignet sich besonders zum Ausdrucken und handschriftlichen Eintragen.